Liebes (Bau)tagebuch

Hier finden Sie in Kürze den aktuellen Baufortschritt während der gesamten Sanierungphase. Beginn April 2018.

Bildunterschrift: Wo im letzten Baubericht noch tiefe Löcher zu sehen waren, ist jetzt die Treppe wieder aufgebaut. Die Rohbauarbeiten sind abgeschlossen.

Baubericht Kirchensanierung St. Jodokus Wiesental - Februar 2019

 

 

 

Bereits zum Fastnachtsgottesdienst Ende Januar 2019 war die Treppe auf der Südseite (Marien-Seite) wieder eingeschränkt nutzbar. In der vergangenen Woche wurde nun auch die Treppenanlage auf der Nordseite betoniert und ist ebenfalls wieder nutzbar. Wenn auch mit vier Wochen Verzögerung, sind die Rohbauarbeiten, welche die statische Sicherung der Seitenportale zum Zwecke hatten, damit erfolgreich abgeschlossen.

 

Nun warten die Steinmetze auf höhere Außentemperaturen, um die Sandsteinschäden an den Portalen reparieren zu können. Gleiches gilt für die Arbeiten am Sockel der Kirche – auch hier sind konstante 6° C notwendig, um qualitativ hochwertige Ergebnisse erzielen zu können. Damit die Arbeiten dann möglichst schnell abgeschlossen sein werden, wurden die Steinersatzstücke, die anstelle der morbiden Steine in den Sockel eingearbeitet werden, während der kalten Zeit in den Werkstätten der Steinmetze hergestellt. Sie sind dort eingelagert und können, wenn die Witterung es wieder zulässt, rasch eingebaut werden.

 

Die neue, deutlich effizientere und verbrauchsärmere Außenbeleuchtung ist ebenfalls eingelagert und die Installationen zur Montage sind vorbereitet. Sie wird zu guter Letzt an der vollständig restaurierten Fassade angebracht.

 

Im Turm laufen derzeit noch die letzten Schlosserarbeiten, die notwendig sind, um die aktuellen Sicherheitsauflagen zu erfüllen. So werden beispielsweise Holztrittleitern durch Metalltrittleitern ersetzt und Auffangwannen für die Uhrengewichte installiert.

 

Mit der Wiederherstellung der Treppen ist für die Kirchenbesucher wieder etwas mehr Komfort eigekehrt, auch wenn die Granitstufen noch fehlen. Wir danken an dieser Stelle allen Kirchenbesuchern für ihre Geduld und den gelassenen Umgang mit der unbefriedigenden Zugangssituation der vergangenen Monate.

 

 



Ein ¾ Jahr Baustelle St. Jodokus Wiesental – Ein Rückblick – Vor allem Dank!

 

Ein komplett neues Dach, sechs Kilometer neue Fugen, Erneuerung oder Restaurierung aller Fensterbänke, 90 ausgetauschte Steine im Flächenmauerwerk, 200 mit Nadeln gesicherte Steine, eine Komplettreinigung der Fassade, großflächiger Austausch von Steinen am Hauptportal, statische Sicherung der Seitenportale, Aufarbeitung der Vorverglasung, neue Schallläden, Erneuerung der gesamten Elektrik und Antriebssteuerung für unsere Glocken, die nun pünktlich zu Weihnachten wieder läuten. Das alles und noch sehr viel mehr haben wir in diesem Jahr gemeinsam geschafft.

 

Möglich war dies nur mit einem breiten Engagement aus der Mitte unserer Gemeinde. Über 260 Spender und unzählige Helfer bei den Aktionen haben ihren Beitrag zu einem Spendenstand von derzeit 96.000,- Euro geleistet. Zu den herausragenden Aktionen gehörten die Nachtwächterrundgänge sowie die Autolotterie im Globus Wiesental. Alleine im Rahmen der Autolotterie haben sich über 100 Helfer eingebracht und über einen Zeitraum von zwei Wochen unermüdlich gekämpft, um am Ende alle 20.000 Lose zu verkaufen – so mancher war hierbei fast täglich im Einsatz. Zu Beginn schien dies nahezu unmöglich, aber das gemeinsame Ziel mobilisierte enormes Engagement. Sie alle, egal in welcher Form Sie sich eingebracht haben, haben mit ihrem Einsatz ein klares Zeichen für Ihre und unsere Pfarrkirche gesetzt: Sie muss erhalten werden und zukünftigen Generationen als Gotteshaus zur Verfügung stehen. So haben wir uns auch immer wieder gegenseitig Mut zum Weiterarbeiten gemacht und das Engagement für unsere Pfarrkirche hat immer wieder neuen Schwung bekommen. Wir haben gemerkt, dass es sich lohnt „dran zu bleiben“.

 

Wir sind also auf einem guten Weg und haben die erste Etappe zum Erhalt unserer Pfarrkirche fast geschafft. Im neuen Jahr werden die letzten Arbeiten angegangen. Das Hauptportal wird fertiggestellt, die Seitenportale werden wiederaufgebaut, eine wirksamere und energieeffizientere Außenbeleuchtung wird installiert und schließlich, wenn ausreichend Platz auf der Baustelle dafür ist, wird noch der Sockel restauriert.

 

Den oben erwähnten „Schwung“ wollen wir nun mit in das neue Jahr nehmen. Für die letzten Arbeiten, für die kommenden Aktionen und für die weiteren Bemühungen um eine solide Finanzierung.

 

Der ganzen Gemeinde und allen, die uns darüber hinaus unterstützt haben, wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest mit bereichernden Gottesdiensten in unserer erhaltenswerten Pfarrkirche sowie einen guten und gesunden Start in das neue Jahr.

Ihre Ausschüsse zur Kirchensanierung St. Jodokus Wiesental

Baubericht November

Hinter Vieles kann mittlerweile „ein Haken gesetzt werden“: Dachdeckung, Klempnerarbeiten, Blitzschutz, Zimmererarbeiten, Stuckrestauration, Reparatur der Vorverglasung, Malerarbeiten und viele weitere kleinere Arbeiten. Insgesamt haben bereits 16 Fachfirmen ihre Arbeiten zu einem guten Abschluss gebracht.

 

Seit dem letzten Bericht konnten die Steinmetze ihre Arbeit am Turm beenden. Darüber hinaus wurden neue Schallläden aus witterungsbeständigem Lärchenholz eingebaut. Die letzten Arbeiten am Turm finden in der kommenden Woche statt, wenn Kunststoffnetze und Aufsitzverhinderer zur Taubenabwehr angebracht werden. Danach kann das Gerüst abschnittsweise zurückgebaut werden, so dass unsere Pfarrkirche im Advent weitestgehend gerüstfrei sein wird.

 

Derweil wird im Turm an der Technik gearbeitet. Die alten Elektroinstallationen wurden komplett erneuert und eine Fachfirma wird in den kommenden Wochen eine neue elektrische Antriebssteuerung für die Glocken installieren. Die neue elektronische Antriebssteuerung wird zukünftig die alte mechanische Technik, die in den Nachkriegsjahren eingebaut wurde, ersetzen. Dies bedeutet aber auch, dass in den kommenden Wochen weiterhin Einschränkungen bei der Nutzung der Glocken in Kauf genommen werden müssen.

 

Wann die Arbeiten am Sandsteinsockel und am Hauptportal abgeschlossen sein werden, lässt sich noch nicht genau prognostizieren. Sollte es mild bleiben, kann in diesem Jahr noch ein guter Teil abgearbeitet werden. Ab 6° C jedoch, müssen die Arbeiten eingestellt werden.

 

Unabhängig von den Arbeiten am und im Turm laufen die Nachgründungsarbeiten an den Seitenportalen. Bisher verliefen sie nach Plan, so dass sie wahrscheinlich bis Weihnachten abgeschlossen sein sollten.

Bilder: Zwölf Meter tief in die Erde reichen diese unscheinbaren Eisenstangen. Zusammen mit Stahlbetonbalken werden sie zukünftig ein weiteres Abkippen der Seitenportale verhindern.



Baubericht September

Ab Montag beginnen die Nachgründungsarbeiten an den „abkippenden“ Seitenportalen. Die aufwändigen Arbeiten haben das Ziel, die Fundamente, welche nach all den Jahrzehnten immer noch in Bewegung sind, endgültig zum Stehen zu bringen. Danach können die entstandenen Schäden, wie etwa Risse in der Fassade und lockere Granitstufen, behoben werden. Es werden sehr umfangreiche Grabarbeiten notwendig sein. Hinzu kommen Kernbohrungen, die mehrere Meter ins Erdreich reichen. Voraussetzung, um diese Arbeiten durchführen zu können ist eine intensive Sondierung nach Kampfmitteln. Da die Kirche im Zweiten Weltkrieg unmittelbar von einer Bombardierung betroffen war, ist ein Vorkommen von „Blindgängern“ nämlich nicht auszuschließen. Für die Dauer der Arbeiten bleiben beide Seiteneingänge durchgehend geschlossen.

Dem einen oder anderen aufmerksamen Wiesentaler ist bereits aufgefallen, dass seit Mittwoch die Turmuhr verstummt ist. Das mag zwar irritieren, ist jedoch eigentlich ein gutes Zeichen. Es ist ein Hinweis darauf, dass sich die Steinmetze mittlerweile auf die Höhe des Ziffernblattes vorgearbeitet haben, weshalb die Zeiger angehalten werden mussten. Acht Mann sind dort oben aktuell damit beschäftigt, die letzten 2100 Meter Fuge zu erneuern und lose Steinteile zu entfernen. Auch das Geläut muss in den kommenden Wochen zeitweise für die Arbeiten am und im Turm außer Betrieb genommen werden.

Ein weiteres nach außen sichtbares Zeichen für das gute Vorankommen ist der erfolgte Abbau von Teilen des Gerüsts entlang der Fassade. Die Fassade und das Dach in Abschnitten zu sanieren hat sich also gelohnt: Es können Gerüstkosten eingespart werden und es ist frühzeitig Platz für die Nachgründungsarbeiten, die noch in diesem Jahr abgeschlossen werden können.

Das Kirchendach findet in diesem Bericht zum letzten Mal Erwähnung. Die Arbeiten enden in diesen Tagen mit der Deckung des Chordaches.




Baubericht August

Auch die Kirchensanierung war von der großen Hitzewelle betroffen. So kam die Erneuerung der maroden Fugen stark ins Stocken, da der verwendete Trasskalkmörtel bei zu hohen Temperaturen nicht verarbeitet werden kann. Und immerhin sind 3,5 Kilometer ausgebaute Fuge zu erneuern. Das entspricht ungefähr der Wegstrecke von der Marienkapelle am Ortsausgang Wiesental zur Pfarrkirche Kirrlach. Zuvor wurden die Fugen schonend mit einem Fuchsschwanz von Hand entfernt, um Beschädigungen am Sandstein unter allen Umständen zu vermeiden. Mindestens ebenso viel Sorgfalt ist beim Verfugen notwendig: Kommt Mörtel auf den Sandstein, bleiben weiße Schlieren zurück, die nicht mehr entfernt werden können. 

Auf der Westseite sind die Fassadenarbeiten mittlerweile abgeschlossen, so dass das Gerüst über dem Chor abgebaut werden konnte. Mit dem Rückbau eines ersten Gerüstabschnittes entlang des Hauptschiffes kann in ca. drei Wochen begonnen werden, wenn der hitzebedingte Rückstand bei den Sandsteinarbeiten abgearbeitet ist.

Gut zu erkennen sind die neu eingedeckten Seitenportale und das neue Dach auf der Sakristei. Die letzten Dachdeckungsarbeiten finden derzeit am Halbkegeldach des Chors statt. Aufgrund der besonderen runden Form muss hierbei jeder Ziegel beidseitig konisch geschmälert werden. Es handelt sich also bei jedem Ziegel um ein Unikat, das zuvor von Hand erstellt werden muss. Die Lattung, auf der die Ziegel aufliegen, muss ebenfalls immer individuell angepasst werden. 

 

Übrigens finden Sie unseren „Spendentrichter“, der derzeit in der Einkaufspassage des Globus Warenhauses steht, auch auf dem diesjährigen Stadtfest. Machen Sie bei Ihrem Besuch des Stadtfestes regen Gebrauch davon - jeder Euro kommt direkt unserer Pfarrkirche zugute.

 

Bildunterschrift:So wie hier müssen insgesamt 3,5 Kilometer Fuge aufwändig ausgebaut und erneuert werden. Neben der richtigen Witterung braucht es dazu eine schlagkräftige Truppe aus Fachleuten.



Baubericht Juli

Kostenrahmen kann eingehalten werden

 Sanierung der Jodokus-Pfarrkirche in Wiesental geht weiter voran 

 

Da könnte Christo am Werk gewesen sein, der einst medienwirksam den Reichstag eingepackt hat, so lässt ein Blick auf die verhüllte Pfarrkirche vermuten. Aber in Wiesental geht es lediglich um die Kirchensanierung. Derzeit ist zusätzlich der Kirchturm bis zum Turmhelm eingerüstet worden. 

Eigentlich sollte bei den anstehenden Arbeiten der Kirchturm außen vor bleiben, da an ihm bereits vor zehn Jahren grobe Schäden beseitigt wurden. Doch nun konnten die Fachplaner dort einige Schadstellen ausmachen, die zwar noch keine unmittelbare Gefahr darstellen, aber wohl mittel- bis langfristig zur Gefahr werden könnten. Dann würde wiederum ein teures Gerüst erforderlich. 

Trotz der unvorhersehbaren Entwicklung halten sich die Kosten im geplanten Rahmen. Zu verdanken ist dies auch einer gründlichen Begutachtung im Vorfeld der Maßnahme, worauf die Kirchengemeinde immer großen Wert gelegt hatte. 

Für alle Verantwortlichen steht außer Frage, dass jetzt gehandelt werden müsse. Immerhin steht das Sanierungsprojekt unter dem Motto „Kirche mit Zukunft“. Maßnahmen und Kosten sehenden Auges kommenden Generationen zu hinterlassen, würde diesem Ansinnen zuwiderlaufen. „Wir wollen unsere Kirche nicht nur für ein paar Jahre, sondern für Jahrzehnte erhalten“, so Pfarrer Peter Bretl, Leiter der Seelsorgeeinheit Waghäusel-Hambrücken.

Mit dieser Zielsetzung sei es unumgänglich, auch den Turm mit einzubeziehen. Durch eine Beschränkung auf das Wesentliche haben die Kosten bislang auf einem niedrigen Niveau gehalten werden können, ist in Wiesental zu erfahren. Die Kirchengemeinde ist daher guter Dinge, auch mit der Erweiterung der Sanierungsmaßnahmen den Kostenrahmen von einer Million Euro nicht zu überschreiten.

„Wir bleiben unserem Grundsatz treu: Genau so viel ausgeben, wie notwendig ist, um die Verkehrssicherheit herzustellen und den langfristigen Gebäudeerhalt zu gewährleisten - und dabei keine Kosten auf nachfolgende Generationen abzuwälzen“, lässt Pfarrer Bretl wissen.

Abgeschlossen ist die Reinigung der Fassade. Die Beseitigung der sichtbar gewordenen und mittlerweile vollständig kartierten Schäden läuft. Auf der gesamten Fläche werden lose Steinteile und sich lösende Fugen entfernt, um Gefährdungen zu vermeiden. Wo dies notwendig ist, werden lockere Steinteile mit sogenannten „Nadelankern“ gesichert und, wenn unvermeidbar, mürbe Sandsteine komplett ausgetauscht. Etliche Fensterbänke können erhalten werden, einige sind allerdings nicht mehr zu retten und werden ersetzt.

Weithin sichtbar sind die Fortschritte am Kirchendach. Das Norddach wurde mit einer neuen Lattung versehen und neu eingedeckt. In gleicher Weise geht es auf der Südseite weiter. Immer dabei ist der Zimmermann, der Stück für Stück die Schäden am Dachstuhl behebt. Im Anschluss folgen noch die Dächer der Seitenportale, der Sakristei und schließlich das kompliziert aufgebaute Chordach.

Eine weitere außerplanmäßige, für einige Kirchenbesucher sehr erfreuliche Maßnahme ist die Errichtung einer provisorischen Rollstuhlrampe am Hauptportal. Damit ist das Gotteshaus während der Bauarbeiten für jedermann barrierefrei zugänglich.

„Wir sind mit dem Fortgang der Baumaßnahme und mit der Arbeit aller Beteiligten sehr zufrieden“ resümiert Pfarrer Bretl.

 



Die Fassadensanierung läuft: Hier war ein Stein so morbide, dass er komplett entfernt werden musste. Der Steinmetz wird eine millimetergenaue Nachbildung herstellen und in die klaffende Lücke einbauen.
Die Fassadensanierung läuft: Hier war ein Stein so morbide, dass er komplett entfernt werden musste. Der Steinmetz wird eine millimetergenaue Nachbildung herstellen und in die klaffende Lücke einbauen.

Juni 2018 - Es geht weiter voran

 

Die Sanierungsarbeiten an Dach und Fassade schreiten zur Zufriedenheit aller planmäßig voran. Derweil sind jedoch auch Planänderungen zu verzeichnen. Bisher war in die Maßnahme das gesamte Kirchengebäude bis zum Gesims unterhalb des Kirchturms einbezogen. Den Kirchturm selbst hatte man nicht mit einbezogen, da an ihm bereits vor zehn Jahren grobe Schäden beseitigt wurden. Nun konnten die Fachplaner vom Gerüst aus Schadstellen am Turm feststellen, die gegenwärtig noch keine unmittelbare Gefahr darstellen. Allerdings ist davon auszugehen, dass sich die Schäden durch Witterungseinflüsse in den nächsten Jahren weiter verschlechtern werden. Das würde bedeuten, dass mittelfristig erneut ein Gerüst gestellt werden müsste, um die Schäden am Turm zu beseitigen. Dies wiederum wäre mit enormen Kosten verbunden. Das jetzt bereits errichtete Gerüst zu erweitern, ist hingegen wesentlich einfacher. Auch die Schadensbehebung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch einfacher und weniger kostenintensiv. Für alle Verantwortlichen steht daher außer Frage, dass jetzt gehandelt werden muss. Immerhin steht das Sanierungsprojekt unter dem Motto „Kirche mit Zukunft“ – Maßnahmen und Kosten sehenden Auges auf nachfolgende Generationen abwälzen, würde diesem Motto zuwiderlaufen. Wir wollen unsere Kirche nicht nur für viele Jahre, sondern für Jahrzehnte erhalten. Mit dieser Zielsetzung ist es unumgänglich auch den Turm mit einzubeziehen. Durch eine gute Planung und eine Beschränkung auf das Wesentliche konnten die Kosten bisher auf einem niedrigen Niveau gehalten werden. Wir sind daher guter Dinge, auch mit der Erweiterung der Sanierungsmaßnahmen der Kostenrahmen von einer Million Euro einhalten zu können.


Unter diesem Fenster auf der Südseite konnte die sehr stark beschädigte Fensterbank nicht erhalten werden. Bis zum Spätjahr wird sie durch eine neue Fensterbank ersetzt sein.
Unter diesem Fenster auf der Südseite konnte die sehr stark beschädigte Fensterbank nicht erhalten werden. Bis zum Spätjahr wird sie durch eine neue Fensterbank ersetzt sein.

Juni 2018
 

Als ehemalige Messdiener von Wiesental unterstützen wir die Sanierung unserer St. Jodokus Kirche sehr gerne und berichten an dieser Stelle über den Baufortschritt, welchen wir stetig mitverfolgen.

Das Dröhnen der Hochdruckreiniger ist verstummt und stattdessen sind nun Bohrhammer und Meisel zu hören. Dies bedeutet nichts anderes, als dass die Reinigung der Fassade abgeschlossen ist und man nun mit der Beseitigung der sichtbar gewordenen und mittlerweile vollständig kartierten Schäden begonnen hat. Über die gesamte Fläche werden lose Steinteile und sich lösende Fugen entfernt, da sie zu einer Gefahr werden könnten. Wo notwendig, werden Fassadenteile mit „Nadelankern“ gesichert und wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, werden komplette Sandsteine entfernt und später durch neue ersetzt. Viele Fensterbänke können erhalten werden – einige sind allerdings nicht mehr zu retten und werden ausgetauscht.

Die Kirchenfassade besteht nicht nur aus Sandstein, weshalb seit dieser Woche ein Restaurator vorhandene Stuckschäden beseitigt. Er wird seine Arbeiten Ende nächster Woche jedoch schon abschließen können.

Hinter den Netzen, die das Gerüst uns unsere Kirche verhüllen, geht in diesen Wochen also Einiges, wenn auch fast unsichtbar, voran.

Weithin sichtbar sind die Fortschritte am Kirchendach. Das Norddach wurde mit einer neuen Lattung versehen und neu eingedeckt. Nun geht es auf der Südseite in gleicher Weise weiter. Immer dabei ist der Zimmermann, der Stück für Stück die Schäden am Dachstuhl behebt.

 

Mehr hierzu und viele weitere Informationen ab sofort auch unter www.jodokus-wiesental.de 

Kontoinhaber Kath. Kirchengemeinde Waghäusel-Hambrücken 

Verwendungzweck: Kirchenrenovierung St. Jodokus 

Sparkasse Karlsruhe

DE70 6605 0101 0202 1505 95

BIC: KARSDE66XXX 

 


Baubericht Mai

Sanierungsarbeiten an der Pfarrkirche im vollen Gang

Derzeit sind die Arbeiten am Dach in vollem Gang. Auf der Nordseite wurde das Dach vollständig abgedeckt und wird nun wieder neu eingedeckt, ebenfalls erneuert wird die Lattung. Gleichzeitig überarbeitet der Zimmermann das Dachtragwerk und repariert schadhafte Stellen. Glücklicherweise kann das alte Dachtragwerk in seiner Grundsubstanz erhalten werden.

Um der geringen Tragfähigkeit des Dachtragwerks und um den denkmalschutzrechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, wird das Dach wieder mit denselben Ziegeln wie vor 70 Jahren eingedeckt. Es handelt sich um Biberschwanzziegel als Doppeldeckung.

Parallel dazu erfolgt eine schonende Reinigung der Natursteinoberflächen der Fassade. So lassen sich Schadstellen besser erkennen und können dann in den kommenden Wochen und Monaten von einer Fachfirma behoben werden. 

Um die Glasfenster vor dem Waschwasser von oben zu schützen, wurden diese mit Folie abgeklebt. Damit wird es in der Kirche noch dunkler, als es durch das Gerüst vorher schon war, was sich aber leider nicht vermeiden lässt und für einige Monate in Kauf genommen werden muss.

 


Baubericht April 2018
Hintergrund sind die jetzt beginnenden aufwändigen (und dringend notwendigen) Sanierungsarbeiten am Dach und an der Fassade. Es tut sich was, wie jeder sehen kann, der durch die Mannheimer Straße fährt. Bislang fanden „nur“ Gerüstbauarbeiten statt, da das Gerüst die Voraussetzung für alles Weitere ist.

 

Die gesamten Gerüstbauarbeiten verliefen bisher problemlos und planmäßig. In der Fläche ist das Kirchengebäude eingerüstet. Da Steinmetzarbeiten in größerem Umfang vorzunehmen sind, wird das Gerüst zeitweise hohe Lasten aufnehmen müssen. Es handelt sich daher um ein Gerüst mit einer höheren Tragfähigkeit als bei „normalen Gerüsten“ üblich. Derzeit werden die Details am Gerüst fertiggestellt, die Baustelleneinrichtung wird entsprechend aufgebaut.

 

Dazu ein Hinweis:

Der Haupteingang wird während der gesamten Bauphase nutzbar sein, auch weitestgehend der Seitengang auf der Nordseite. Hingegen kann die Tür auf der Südseite nicht genutzt werden. Der Zugang zur Sakristei erfolgt über den Eingang zum Pfarrhaus/Pfarrbüro. Gesperrt bleibt der Kirchen-Parkplatz während der gesamten Maßnahmen.

 



www.jodokus-wiesental.de


Kontakt:
Projekt " Kirchensanierung"
Pfarrbüro St. Jodokus Wiesental
Mannheimer Str. 3
68753 Waghäusel-Wiesental
Telefon 07254-1424
info@jodokus-wiesental.de

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