Herzlich Willkommen

Kirche mit Zukunft - St. Jodokus Wiesental

Liebe Mitchristen,

an der Pfarrkirche St. Jodokus in Wiesental nagt der Zahn der Zeit. Das Dach ist undicht, der Sandstein porös, die Seitenportale kippen ab. Die Innenwände sind grau bis schwarz, Beleuchtung,  Heizung und sonstige Technik sind am Ende ihrer Lebensdauer.  Es besteht dringender Handlungsbedarf!

In diesen Tagen hat bereits die Außensanierung begonnen. Nicht wenige Pfarrgemeinden in Deutschland mussten ihre Pfarrkirche und somit den Mittelpunkt ihrer Gemeinde aufgeben. In unserer Seelsorgeeinheit haben sich die Gremien einstimmig für den Erhalt von St. Jodokus ausgesprochen:  Kirche mit Zukunft! 


Damit die „Kirche im Dorf“ bleiben kann, bedarf es großer gemeinsamer Anstrengungen. Helfen auch Sie mit. Jede Unterstützung zählt. Hoffnung, Optimismus und ein motivierendes Miteinander gehören zum Kern des Christentums. Und so danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung nicht nur für die äußerliche Erneuerung der Kirche, sondern auch für Ihr mutiges Mitgehen des Glaubens- und Lebensweges in unserer Gemeinde, die von einladender Offenheit, Hilfsbereitschaft und wertschätzender Gemeinschaft geprägt ist.  

Mit herzlichen Grüßen

Peter Bretl                                  Lukas Glocker

Leitender Pfarrer                      Pfarrer und Dekan



30 Jahre Streit um Neubau

 

 

Im Wechsel erscheinen unter dieser Rubrik sowohl Kurzberichte mit Hinweisen zum jeweiligen Baufortschritte an der Pfarrkirche St. Jodokus als auch Anekdoten, Rückblicke, Erinnerungen und Erlebnisse, die mit der Pfarrei und der Pfarrkirche und ihrer Geschichte im Zusammenhang stehen.

 

Heute berichtet der „Nachtwächter“ auch an dieser Stelle, wie bei seinen Rundgängen, über die Entstehung der heutigen Pfarrkirche:

 

Vor gut 110 Jahren entdeckte der damalige Wiesentaler Pfarrer Franz Sales Roth einen vergilbten Zettel hinter der Orgel: „1846 wurde in diese Kirche neu eingezogen“, stand darauf zu lesen. Nach genau 30-jährigen heftigen Streitereien und Auseinandersetzungen über Standort, Ausführung und Finanzierung hatten schließlich 1843 die letztgültigen Entwürfe die behördliche Zustimmung gefunden. Doch dann drängte die Gemeinde auf einen umgearbeiteten und weniger kostspieligen Plan. Erst im März 1844 kam es zu einer Einigung und damit zu einem endgültigen Bauplan.

 

„Im Jahre des Heils 1844, als Großherzog Karl Leopold Friedrich, der Vater seines Volkes, erlauchter Sohn Karl Friedrichs des Einzigen, auf dem Throne seiner Väter saß, und unter dem väterlichen Oberhirten-Amte unseres vielgeliebten Erzbischofs Dr. Herrmann von Vicari, wurde in der Gemeinde Wiesenthal auf diesem Platze, wo vorher die alte, seit mehr als 40 Jahren für diese große Gemeinde zu kleine und höchst baufällige Kirche stand, der Grundstein zu einer neuen Kirche gelegt und eingemauert unter den im erzbischöflichen Rituale vorgeschriebenen Gebeten, unter Glockengeläute und Geschützes-Salven.“ So heißt es in der Urkunde, die, in einem Behältnis verwahrt, zusammen mit dem Grundstein in den Boden eingelassen wurde - und die heute noch vorhanden ist.

 

Die 1739 gebaute und 1742 fertiggestellte Wiesentaler Barockkirche mit einem Zwiebelturm, dem heiligen Jodokus und dem heiligen Nikolaus geweiht, war zu klein geworden. Mit Mühe und Not fanden gerade mal 300 Gläubige Platz. Der Abbruch des alten und in der Tat äußerst baufälligen Gotteshauses, an dessen Wänden seit 1813, wie es hieß, „flatenweise der Speis herunterfällt“, wurde 1844 mit einem Wertanschlag von 1.300 Gulden zum Abriss und zur Verwertung des Baumaterials versteigert.

 


Aktueller Stand der Sanierung

Baubericht März 2019

 

In den Wochen vor Ostern laufen die Arbeiten auf der Baustelle wieder auf Hochtouren.

 

Die Steinmetzarbeiten im Flächenmauerwerk wurden schon im letzten Jahr abgeschlossen, so dass jetzt mit Hochdruck am Sockel und an den Portalen gearbeitet werden kann.

 

Anekdoten

Im Wechsel erscheinen unter dieser Rurik sowohl Kurzberichte mit Hinweisen über die jeweiligen Baufortschritte an der Pfarrkirche St. Jodokus und über Anekdoten, Erinnerungen und Erlebnisse, die mit der Geschichte der Pfarrei und der Pfarrkirche im Zusammenhang stehen.



Aktueller Zustand unserer Pfarrkirche St. Jodokus Wiesental



Pfarrer Günter Hirt

„Bei der Renovation 1982 hatten wir ein Anliegen: Der Altar muss als Mitte der Gemeinde erfahren werden können. Er wurde deshalb näher zur Gemeinde gerückt.  Die Kirchensanierung blieb aber stets unvollkommen und konnte nur Prioritäten setzen.  Für die Fortführung wünsche ich Ihnen und Euch allen Gottes Segen.“

Pfarrer Michael Dimpfel

„Mit der St. Jodokus Kirche, die auch einmal mein Lebensmittelpunkt war, verbinde ich viele schöne Erinnerungen. Ich freue mich, dass es in Wiesental immer noch eine starke Gemeinde gibt, die für den Erhalt ihrer Kirche kämpft.“

Schwester Meinharda

„Über 25 Jahre durfte ich in Wiesental sein. Die Menschen und die Pfarrkirche St. Jodokus waren Heimat für mich. Ich freue mich, dass die Kirche nun erneuert wird und die Gemeinde  weiterhin so aktiv ist.“




Lehnen Sie sich zurück

und schauen Sie sich unsere wunderschöne St. Jodokus Kirche in Wiesental an. 

FILM AB



www.jodokus-wiesental.de


Kontakt:
Projekt " Kirchensanierung"
Pfarrbüro St. Jodokus Wiesental
Mannheimer Str. 3
68753 Waghäusel-Wiesental
Telefon 07254-1424
info@jodokus-wiesental.de

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