Herzlich Willkommen

Kirche mit Zukunft - St. Jodokus Wiesental

Liebe Mitchristen,

an der Pfarrkirche St. Jodokus in Wiesental nagt der Zahn der Zeit. Das Dach ist undicht, der Sandstein porös, die Seitenportale kippen ab. Die Innenwände sind grau bis schwarz, Beleuchtung,  Heizung und sonstige Technik sind am Ende ihrer Lebensdauer.  Es besteht dringender Handlungsbedarf!

In diesen Tagen hat bereits die Außensanierung begonnen. Nicht wenige Pfarrgemeinden in Deutschland mussten ihre Pfarrkirche und somit den Mittelpunkt ihrer Gemeinde aufgeben. In unserer Seelsorgeeinheit haben sich die Gremien einstimmig für den Erhalt von St. Jodokus ausgesprochen:  Kirche mit Zukunft! 


Damit die „Kirche im Dorf“ bleiben kann, bedarf es großer gemeinsamer Anstrengungen. Helfen auch Sie mit. Jede Unterstützung zählt. Hoffnung, Optimismus und ein motivierendes Miteinander gehören zum Kern des Christentums. Und so danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung nicht nur für die äußerliche Erneuerung der Kirche, sondern auch für Ihr mutiges Mitgehen des Glaubens- und Lebensweges in unserer Gemeinde, die von einladender Offenheit, Hilfsbereitschaft und wertschätzender Gemeinschaft geprägt ist.  

Mit herzlichen Grüßen

Peter Bretl                                  Lukas Glocker

Leitender Pfarrer                      Pfarrer und Dekan



Anekdote 11

 

Heute berichtet Werner Schmidhuber, der das Erlebnis auch bei seinen Nachtwächterrundgängen geschildert hat:

 

„1982 hatte der Pfarrgemeinderat beschlossen, die Kirchenheizung zu erneuern und Lüftungskanäle quer durch das Gotteshaus zu verlegen. Dazu müssten lange und tiefe Schächte ausgehoben werden.

 

Fast überall stieß man auf Menschenknochen. Warum? Die Vorgängerkirchen der heutigen Pfarrkirche von 1844/46 waren viel, viel kleiner: nur ein Drittel so groß wie das heutige Bauwerk.

 

Jahrhundertelang war es üblich, dass rings um die Kirche die Gräber lagen. Deshalb auch der Ausdruck „Kirchhof“ für „Friedhof“. Erst 1809 wurde der Wiesentaler Friedhof verlegt: auf den Platz des heutigen Parks.

 

Also stießen die Helfer bei ihren Grabungen auf die vielen alten Gräber. Aus Platzgründen waren sie immer wieder für neue Bestattungen geöffnet worden, so dass mitunter Dutzende von Toten in einem einzigen Grab ruhten.

 

Der inzwischen verstorbene Bruno Heißler und ich schaufelten nebeneinander, als wir im Erdreich einen völlig (von Natur aus) deformierten Schädel fanden. Wir fragten uns, ob er wohl von einem Tier oder einem Menschen stammt. Das muss der Wiesentaler Quasimodo gewesen sein, dachten wir.

 

Wir erinnerten uns an den Glöckner von Notre Dame. Quasimodo gilt als extrem hässliche Gestalt mit einem ebenso hässlichen Aussehen, einem Gesicht wie ein Monster. Die Pariser Bürger verabscheuten ihn aufgrund seiner Missbildung.

 

Wie werden damals die Wiesentaler mit dem Sonderling umgegangen sein? War er überhaupt von hier? War’s ein Soldat, Söldner, Leibeigener aus der Zeit um 1700?  Nach Betrachtung seiner Überreste fand das Skelettteil an einem anderen Platz unter der Kirche seine letzte Ruhe.“ 

 

 

 




Aktueller Stand der Sanierung

Baubericht Kirchensanierung St. Jodokus Wiesental - Februar 2019

 

 

 

Bereits zum Fastnachtsgottesdienst Ende Januar 2019 war die Treppe auf der Südseite (Marien-Seite) wieder eingeschränkt nutzbar. In der vergangenen Woche wurde nun auch die Treppenanlage auf der Nordseite betoniert und ist ebenfalls wieder nutzbar. Wenn auch mit vier Wochen Verzögerung, sind die Rohbauarbeiten, welche die statische Sicherung der Seitenportale zum Zwecke hatten, damit erfolgreich abgeschlossen.

 

Anekdoten

Im Wechsel erscheinen unter dieser Rurik sowohl Kurzberichte mit Hinweisen über die jeweiligen Baufortschritte an der Pfarrkirche St. Jodokus und über Anekdoten, Erinnerungen und Erlebnisse, die mit der Geschichte der Pfarrei und der Pfarrkirche im Zusammenhang stehen.



Aktueller Zustand unserer Pfarrkirche St. Jodokus Wiesental



Pfarrer Günter Hirt

„Bei der Renovation 1982 hatten wir ein Anliegen: Der Altar muss als Mitte der Gemeinde erfahren werden können. Er wurde deshalb näher zur Gemeinde gerückt.  Die Kirchensanierung blieb aber stets unvollkommen und konnte nur Prioritäten setzen.  Für die Fortführung wünsche ich Ihnen und Euch allen Gottes Segen.“

Pfarrer Michael Dimpfel

„Mit der St. Jodokus Kirche, die auch einmal mein Lebensmittelpunkt war, verbinde ich viele schöne Erinnerungen. Ich freue mich, dass es in Wiesental immer noch eine starke Gemeinde gibt, die für den Erhalt ihrer Kirche kämpft.“

Schwester Meinharda

„Über 25 Jahre durfte ich in Wiesental sein. Die Menschen und die Pfarrkirche St. Jodokus waren Heimat für mich. Ich freue mich, dass die Kirche nun erneuert wird und die Gemeinde  weiterhin so aktiv ist.“




Lehnen Sie sich zurück

und schauen Sie sich unsere wunderschöne St. Jodokus Kirche in Wiesental an. 

FILM AB



www.jodokus-wiesental.de


Kontakt:
Projekt " Kirchensanierung"
Pfarrbüro St. Jodokus Wiesental
Mannheimer Str. 3
68753 Waghäusel-Wiesental
Telefon 07254-1424
info@jodokus-wiesental.de

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